Warum die meisten Menschen mit Ihrem Job unzufrieden sind

Eine Vielzahl an Studien beweist, dass der große Teil der Deutschen mit ihrem Job unzufrieden ist. Doch woran liegt das und kann es vielleicht sein, dass der große Teil der Deutschen einfach im falschen Job arbeitet?

Gründe für unzufriedenheit

Eins sollte klar sein. Es gibt sicher einige Menschen die einfach im falschen Job arbeitet, doch in der Regel hat man sich einmal ganz bewusst für einen bestimmten Beruf entschieden und arbeitet an und für sich auch gern in dem Beruf. Die Gründe für unzufriedenheit sind oft ganz einfache, lapidare Gründe, die sich auch recht schnell abstellen lassen.

Fehlende oder mangelnde Kommunikation

Kommunikation ist immer das wichtigste, doch leider ist das auch einer der Hauptgründe, warum sich Angestellte sich in ihrem Job nicht wohlfühlen. In vielen Betrieben wird eine offene, Zwanglose und wertschätzende Kommunikation nicht gelebt. Mitarbeiter fürchten Repressalien wenn man Kritik oder Anregungen äußert. Deshalb lassen sie es bleiben und akzeptieren lieber den Status Quo auch wenn das auf Dauer mit Frust verbunden ist. Schlussendlich sollte aus diesem Grund jeder Chef auf eine wertschätzende, offene Kommunikation mit seinen Angestellten achten. Kritik darf erlaubt sein, auch wenn sie vielleicht unberechtigt ist.

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Die Bezahlung

Na klar. Jeder Arbeitnehmer ist mit seinem Lohn unzufrieden oder? Wichtig bei der Bezahlung der Mitarbeiter ist, dass man weiß, dass sie ihre wichtigste Ressource – Lebenszeit gegen Geld eintauschen. Deshalb sollte auch der Lohn für die zur verfügung gestellten Zeit, in der der Mitarbeiter für die Firma arbeitet in einem guten Verhältnis dazu stehen, was der Mitarbeiter leistet.

Besonders gut erreicht man das, indem der Mitarbeiter in regelmäßigen Abständen Gehaltserhöhungen oder wenigstens Bonuszahlungen erhält. Nichts ist für einen Arbeitnehmer frustrierender, wenn er z.B. nach 10 Jahren Betriebszugehörigkeit immer noch sein Einstiegsgehalt verdient, obwohl die Erfahrung und die Leistung für den Betrieb um ein vielfaches angestiegen ist. Der Lohn sollte also im Verhältnis zur Leistung für den Betrieb stehen.

Überarbeitung

Überstunden, ein mangelndes Zeitmanagement und durcharbeiten der Pausen. Das sind einige Beispiele für einen hohen Frustfaktor im Job. Wer ständig Pausen durcharbeitet um seine Arbeit zu schaffen und nach Feierabend immer noch eine Stunde dran hängt und irgendwie trotzdem mit der zu erledigenden Arbeit nicht hinterher kommt, ist einem ständigen Frust ausgesetzt. Nichts ist deprimierender zu wissen, dass man nicht Herr über die zu erledigenden Aufgaben ist und trotzdem immer wieder neue Aufgaben bekommt. Das führt allerdings nicht nur zu Frust, sondern auf Dauer auch zu Krankheit und Ausfällen. Ein guter Chef hat im Blick was ein Arbeitnehmer leisten kann und verteilt Aufgaben entsprechend.

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Fazit

Viele Gründe für Frust und Unzufriedenheit haben an sich nichts mit der Tätigkeit an sich zu tun. Die meisten Menschen machen ihren Job gern und dennoch sind viele Arbeitnehmer unzufrieden mit ihrem Job. Dennoch kann auch der Arbeitnehmer an sich selbst arbeiten um weniger frustriert im Job zu sein. So kann man z.B. seine Erwartungen an den Job und an Vorgesetzte herunterschrauben. Man muss nicht für jede erledigte Aufgabe ein Extra Lob oder einen Präsentkorb erwarten. Der Vorgesetzte ist auch nur ein Mensch und er hat sich eben nicht nur um diesen einen Mitarbeiter zu kümmern.

Wenn man 10 Jahre keine Gehaltserhöhung bekommen hat liegt das vielleicht auch daran, dass man selbst nie versucht hat eine Lohnerhöhung zu erwirken. Ein Chef wird nie von sich aus auf die Idee kommen, mehr Gehalt zu zahlen.

Ebenso kann man selbst an seiner Kommunikation arbeiten. Vielleicht ist man selbst nicht der Beste darin wertschätzend und positiv zu kommunizieren.

Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Das gilt sowohl für den Job, als auch für das Privatleben. Doch wir können andere nicht ändern, sondern nur uns selbst.

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